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Silber fürs Siloah St. Trudpert Klinikum


13. August 2018

Gesundheits- und Krankenpflegerin Tiziana Storino desinfiziert ihre Hände vor dem Patientenkontakt.
Bei der „Aktion Saubere Hände“ des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin erhält das Klinikum das Zertifikat für die hygienische Händedesinfektion

Hände desinfizieren nicht vergessen! Um gefährlichen Infektionskrankheiten vorzubeugen, ist eine konsequente Handhygiene im Krankenhaus unerlässlich – sowohl für das Ärzte- und Pflegepersonal als auch für Patientinnen und Patienten. Die nationale Kampagne „Aktion Saubere Hände“ des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin möchte zur Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen beitragen und für die gesundheitliche Wichtigkeit sensibilisieren. Weil das Siloah St. Trudpert Klinikum im Rahmen dieser Aktionskampagne erfolgreich Maßnahmen und Qualitätsstandards zur Verbesserung der Händedesinfektion umgesetzt hat, hat es Anfang August das Silberzertifikat des Instituts erhalten.

Maßnahmen rund um die richtige Händedesinfektion
So hat das Klinikum zuvor nicht nur die Ausstattung zur Händedesinfektion in allen Patientenzimmern optimiert, sondern schult auch regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Hygiene. Wöchentlich findet etwa eine Informationsveranstaltung für neue Mitarbeiter statt. „Einmal im Jahr veranstalten wir einen großen Aktionstag, bei dem es nur um die Händedesinfektion geht und bei dem wir zum Beispiel per UV-Licht zeigen können, wo das aufgetragene Desinfektionsmittel auf den Händen wirken kann und wohin es etwa erst gar nicht gelangt ist, weil entweder zu wenig oder nicht richtig aufgetragen wurde, beschreibt Sandra Barth, Leitende Hygienefachkraft im Siloah St. Trudpert Klinikum die Maßnahmen. Überhaupt ist der Verbrauch der Händedesinfektionsmittel in ml pro Patient und Tag auf den Stationen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und somit auch ein Indikator für verbesserte Handhygiene. „Um das Zertifikat zu erhalten, wird desweiteren abgefragt, wie oft so genannte Compliancebeobachtungen auf den Stationen und auf den Intensivstationen durchgeführt werden. Bei diesen begleiten die Hygienefachkräfte die Gesundheits- und Krankenpfleger und Ärzte während ihrer Tätigkeiten und machen aufmerksam, wann eine Desinfektion der Hände erfolgen sollte, wie etwa vor dem Kontakt mit dem Patienten oder vor aseptischen Tätigkeiten“, erläutert die Hygienefachkraft. Die direkte Betrachtung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit ist der genaueste Weg, das Händedesinfektionsverhalten zu bestimmen. Auf diese Weise können Anwendungsfehler schnell erkannt und Wissenslücken geschlossen werden.



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