Herzlich Willkommen in der Klinik für Allgemein-, Viszeral, Thorax- und minimal-invasiven Chirurgie

Meine Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und ich begrüßen Sie auf unseren Internetseiten. Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben und hoffen, dass Sie die gewünschten Informationen auf unseren Internetseiten finden.

Die folgenden Seiten sollen es Ihnen, den Patientinnen und Patienten, Ihren Angehörigen, aber auch ärztlichen Kolleginnen und Kollegen und Studierenden der Medizin ermöglichen, sich ein Bild über die Struktur der Klinik und die Therapieangebote zu machen.
 

Was bedeutet Viszeral-, Thorax- und minimal-invasive Chirurgie?

Die Viszeralchirurgie umfasst die Chirurgie der Bauchorgane (u.a. Magen-Darm-Trakt, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Milz), aber auch die chirurgische Therapie von Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Speiseröhre. Dabei wird nicht unterschieden, ob es sich um gutartige (benigne) oder bösartige (maligne) Erkrankungen handelt. Die operative Therapie bösartiger Erkrankungen wird auch als onkologische Chirurgie bezeichnet. Seit den 1990er Jahren werden viele Eingriffe in der Viszeralchirurgie minimal-invasiv, also mit der „Schlüsselloch“-Methode, durchgeführt. Diese Form der Operation nennen wir im Bauchraum laparoskopische Chirurgie.


In der Thoraxchirurgie werden gutartige und bösartige Erkrankungen der Lunge, des Brustfells (Pleura) und des Mittelfells (Mediastinum) operativ behandelt. Im Mittelfell liegen Thymus, Speiseröhre und gelegentlich eine deutlich vergrößerte Schilddrüse, so dass hier Überschneidungen zur Viszeralchirurgie bestehen. Besonders häufig werden Patientinnen und Patienten mit bösartigen Tumoren der Lunge und der Lungenwege (Bronchialsystem) zur Operation vorgestellt, aber auch Absiedlungen bösartiger Tumore (Metastasen) finden sich bevorzugt im Lungengewebe. Immer mehr Bedeutung gewinnt auch in der Thoraxchirurgie die „Schlüsselloch“-Methode, die in diesem Gebiet als VATS (video-assisted thoracic surgery) oder thorakoskopische Methode bezeichnet wird.

 

Die minimal-invasive Chirurgie („Schlüsselloch“-Chirurgie) ist ein Überbegriff für Operationen, die mit kleinen Schnitten, also einem geringen Trauma ausgeführt werden. Zu Beginn der 1990er Jahre führte die Entfernung der Gallenblase zu einer raschen Verbreitung dieser Operationstechnik, die seitdem in nahezu allen Gebieten der operativen Medizin Einzug gehalten hat. Diese Technik hat einige herkömmliche (konventionelle) Operationsverfahren fast verdrängt und gilt als „Goldstandard“ bei vielen Erkrankungen.

Durch die Weiterentwicklung verschiedener chirurgischer Techniken und den allgemeinen Wissenszuwachs in der Medizin, hat sich eine zunehmende Spezialisierung etabliert. Über 30 verschiedene Facharztweiterbildungen können aktuell in Deutschland erworben werden. Zudem werden die chirurgischen Fächer in acht und die Innere Medizin in neun unterschiedliche Qualifikationen unterteilt. Somit ist nachvollziehbar, dass am Siloah St. Trudpert Klinikum in Pforzheim eigenständige Kliniken für Gefäßchirurgie (Chefarzt Dr. Kowalski), Orthopädie und Unfallchirurgie (Leitender Arzt Dr. Schlüter) und Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und minimal-invasive Chirurgie, die ich leite, vorgehalten werden.


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Ihr
Privatdozent Dr. med. Tim Schulz
Chefarzt  der Klinik

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