Evang. Diakonissenverein Siloah

Der Evangelische Diakonissenverein Siloah ist Träger des Siloah St. Trudpert Klinikums mit 499 Betten, der Seniorenzentren Haus Maihälden und Heim am Hachel in Pforzheim und Keltern sowie Sonnhalde in Neuenbürg (zusammen 502 Plätze), des Bildungszentrums für Pflegeberufe Siloah und Enzkreis, der Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe sowie unserer Kindertagesstätte. » mehr

Als Akut- und Notfallkrankenhaus stehen rund um die Uhr Ärzte und Pflegekräfte bereit, um auch mit Unterstützung neuester radiologischer Diagnosegeräte Patientinnen und Patienten zu versorgen. Der im Mai 2009 fertiggestellte Hubschrauberlandeplatz mit einem Schockraum rundet unser Notfallversorgungsangebot ab, ein Notarztwagenstandort ist bereits vorhanden.

Auf der Grundlage des Christlichen Menschenbildes und unserer Selbstverpflichtung gemäß unserem Leitbild engagieren sich in unseren Einrichtungen täglich hervorragend ausgebildete Fachkräfte mit Sachverstand und Hingabe für Ihre persönlichen Anliegen. Wir freuen uns, Ihnen helfen zu dürfen und begrüßen Sie sehr gerne in unseren Häusern.

In kompakter Form haben wir Informationen für Sie aufbereitet und hoffen, dass Sie sich gut zurecht finden. Für Ihre Anregungen zur Verbesserung unseres Internetauftritts sind wir dankbar (Kontakt).

Mit den besten Wünschen
Dr. Gerhard Bossert
Vorsitzender des Verwaltungsrates

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Aktuelle Meldungen


Alle Vorkehrungen im Siloah St. Trudpert Klinikum für Covid-19 getroffen


13. März 2020

Start eines reduzierten OP-Programms – Erweiterung der Intensivbetten – Pneumologie vorbereitet – ausreichende Schutzausrüstung vorhanden

Täglich steigt die bundesweite Anzahl der Personen, die sich mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert haben, an. Laut aktuellen Beschlüssen fordern Bund und Länder die  Krankenhäuser in Deutschland auf, sich aktuell auf den steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten, der  im Zusammenhang mit Corona-Erkrankten zu erwarten ist, einzustellen und zu konzentrieren. Mit umfangreichen Vorbereitungen setzt das Siloah St. Trudpert Klinikum diese Vorgaben um:
Das elektive Operations-Programm wird wie gefordert heruntergefahren. „Das bedeutet, dass wir ab sofort alle planbaren Eingriffe sowie ambulanten und stationären Neuaufnahmen von Patientinnen und Patienten bis auf weiteres verschieben – natürlich nur in Fällen, in denen dies gesundheitlich und medizinisch möglich ist“, betont Krankenhausdirektor Dr. Ulrich Schulze. „So gewinnen wir wertvolle Zeit und wichtige Ressourcen, um Patienten mit Atemwegserkrankungen intensiv versorgen zu können“, so Schulze weiter. Organisatorisch setzen sich die Fachkliniken ab der neuen Woche mit den Patientinnen und Patienten in Verbindung, um sie individuell zu informieren. Eingriffe, die aus medizinisch notwendigen Gründen zeitnah erfolgen müssen, finden wie geplant statt.

Fokus liegt auf der effektiven Patientenversorgung
Schon mit dem Start der internen Notfallpläne vor einigen Wochen mit den ersten Verdachtsfällen wurde der Fokus auf die Vorbereitung gelegt, Patientinnen und Patienten mit Covid-19-Erkrankungen zu behandeln: So kann nach Erfordernis die Anzahl von regulär 12 Intensiv- und Beatmungsplätzen auf bis zu 45 Plätze erhöht werden. „Technisch sind wir mit den modernsten Beatmungsgeräten ausgestattet und haben unser Pflegepersonal in den vergangenen Wochen intensiv und speziell für Patienten mit Atemwegserkrankungen vorbereitet“, erläutert Dr. Thushira Weerawarna, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 3 (Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin) die umfangreichen Vorkehrungen.
Auch die entsprechende Schutzausrüstung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum Beispiel in Form von Mundschutzmasken und Desinfektionsmitteln, liegt in ausreichender Zahl vor. „Wir sind vorbereitet“, so Weerawarna.

Bitte um Beachtung der Besuchsregelungen
Bei allen Vorbereitungen ist der Krankenhausleitung auch die Unterstützung durch die Besucherinnen und Besucher wichtig und appelliert, das generelle Besuchsverbot zu befolgen. „Es geht darum, unser Personal und unsere Patienten vor Infektionen zu schützen. Nur wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund bleiben, können sie sich intensiv um die Versorgung der Menschen kümmern, die Hilfe benötigen“, fordert Dr. Schulze ein.



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