Evang. Diakonissenverein Siloah

Der Evangelische Diakonissenverein Siloah ist Träger des Siloah St. Trudpert Klinikums mit 499 Betten, der Seniorenzentren Haus Maihälden und Heim am Hachel in Pforzheim und Keltern sowie Sonnhalde in Neuenbürg (zusammen 502 Plätze), des Bildungszentrums für Pflegeberufe Siloah und Enzkreis, der Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe sowie unserer Kindertagesstätte. » mehr

Als Akut- und Notfallkrankenhaus stehen rund um die Uhr Ärzte und Pflegekräfte bereit, um auch mit Unterstützung neuester radiologischer Diagnosegeräte Patientinnen und Patienten zu versorgen. Der im Mai 2009 fertiggestellte Hubschrauberlandeplatz mit einem Schockraum rundet unser Notfallversorgungsangebot ab, ein Notarztwagenstandort ist bereits vorhanden.

Auf der Grundlage des Christlichen Menschenbildes und unserer Selbstverpflichtung gemäß unserem Leitbild engagieren sich in unseren Einrichtungen täglich hervorragend ausgebildete Fachkräfte mit Sachverstand und Hingabe für Ihre persönlichen Anliegen. Wir freuen uns, Ihnen helfen zu dürfen und begrüßen Sie sehr gerne in unseren Häusern.

In kompakter Form haben wir Informationen für Sie aufbereitet und hoffen, dass Sie sich gut zurecht finden. Für Ihre Anregungen zur Verbesserung unseres Internetauftritts sind wir dankbar (Kontakt).

Mit den besten Wünschen
Dr. Gerhard Bossert
Vorsitzender des Verwaltungsrates

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Aktuelle Meldungen


Herzen gegen Schmerzen


11. Juni 2018

Von Herzen: Dagmar Müller und Nina Guthmann (rechts und Mitte im Bild) von den Pforzheimer Herzen bei der Übergabe ihrer selbst genähten Herzkissen an Stationsleitung Hella Hensel (links)
Über 850 Herzkissen der Pforzheimer Herzen gingen an Brustkrebs-Patientinnen

Dagmar Müller aus Birkenfeld und Nina Guthmann aus Remchingen kommen etwa alle drei bis vier Monate in die Frauenklinik des Siloah St. Trudpert Klinikums. Jedes Mal mit dabei: Unzählige selbst genähte Herzkissen für Patientinnen, die nicht nur gute Laune machen, sondern vor allem Schmerzen lindern und praktisch unterstützen. Über 850 solcher Herzkissen haben die gynäkologische Station im Siloah St. Trudpert Klinikum und weitere Krankenhäuser im Enzkreis schon erhalten. Seit 2014 ist Dagmar Müller bei der  Nähgruppe „Pforzheimer Herzen“ mit dabei, die diese Herzkissen ehrenamtlich näht und kostenlos für  Brustkrebs-Patientinnen abgibt. Die Herzkissen werden von Patientinnen nach einer Brust-Operation unter dem Arm getragen. „Es lindert die Narbenschmerzen, die Lymphschwellungen und den Druck, den die Patientinnen verspüren. Und es erleichtert immens das Liegen nach einem Eingriff und kann später auch etwa beim Autofahren gut unter dem Gurt getragen werden, wenn dieser beispielsweise an der Narbe unangenehm reibt“, erläutert Dagmar Müller.

Ein Mammographie-Befund, der bei ihr vor ein paar Jahren auffällig war, hat Dagmar Müller 2014 zu den Pforzheimer Herzen gebracht. Inzwischen leitet die 58-Jährige, die seit über 40 Jahren Nähen zum Hobby hat, die Pforzheimer Gruppe. Bei Nina Guthmann waren es in  kurzer Zeit drei Freundinnen, die an Brustkrebs erkrankt waren und die sie unterstützen wollte. Genäht wird nebenbei, in den Abendstunden und wann immer Zeit dafür ist. Neben Herzkissen nähen und erstellen die Frauen aus Stoffresten auch Drainagetaschen sowie  Nesteldecken für Demenzkranke – alles in Handarbeit individuell gefertigte Stücke. „Die Kissen sind ein Geschenk, ein Symbol für Herzlichkeit und Menschlichkeit, für Hoffnung und Zuversicht. Sie sollen den betroffenen Frauen und Männern zeigen, dass sie nicht allein sind“, so Dagmar Müller.

Hella Hensel, Leiterin der gynäkologischen Station im Siloah St. Trudpert Klinikum kann die positive Wirkung der Herzkissen nur bestätigen: „Die Patientinnen freuen sich immer über das Geschenk, das ihnen gut tut und sind für jede Hilfe dankbar.“



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