Evang. Diakonissenverein Siloah

Der Evangelische Diakonissenverein Siloah ist Träger des Siloah St. Trudpert Klinikums mit 499 Betten, der Seniorenzentren Haus Maihälden und Heim am Hachel in Pforzheim und Keltern sowie Sonnhalde in Neuenbürg (zusammen 502 Plätze), des Bildungszentrums für Pflegeberufe Siloah und Enzkreis, der Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe sowie unserer Kindertagesstätte. » mehr

Als Akut- und Notfallkrankenhaus stehen rund um die Uhr Ärzte und Pflegekräfte bereit, um auch mit Unterstützung neuester radiologischer Diagnosegeräte Patientinnen und Patienten zu versorgen. Der im Mai 2009 fertiggestellte Hubschrauberlandeplatz mit einem Schockraum rundet unser Notfallversorgungsangebot ab, ein Notarztwagenstandort ist bereits vorhanden.

Auf der Grundlage des Christlichen Menschenbildes und unserer Selbstverpflichtung gemäß unserem Leitbild engagieren sich in unseren Einrichtungen täglich hervorragend ausgebildete Fachkräfte mit Sachverstand und Hingabe für Ihre persönlichen Anliegen. Wir freuen uns, Ihnen helfen zu dürfen und begrüßen Sie sehr gerne in unseren Häusern.

In kompakter Form haben wir Informationen für Sie aufbereitet und hoffen, dass Sie sich gut zurecht finden. Für Ihre Anregungen zur Verbesserung unseres Internetauftritts sind wir dankbar (Kontakt).

Mit den besten Wünschen
Dr. Gerhard Bossert
Vorsitzender des Verwaltungsrates

« weniger

Aktuelle Meldungen


Leben mit dem Stoma


14. März 2016

Im Rahmen unserer diesjährigen Vortragsreihe wurden Veränderungen und Wirkungen, die sich durch einen künstlichen Darm- und Urinausgang – ein STOMA – ergeben in einem gemeinsamen Vortrag von Chirurgie und Urologie am 16. Februar 2016 vorgestellt.

Seitens Oberarzt Dr. Thomas Kijak, Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und minimal-invasive Chirurgie, wurde der Eingriff zur Anlage eines künstlichen Darmausgangs eingehend erläutert und damit dem Auditorium ein Grundverständnis hinsichtlich anatomischer und chirurgischer Zusammenhänge ermöglicht.

Die direkte postoperative Wundversorgung wurde von Helena Böhm, Krankenschwester in der Chirurgie und  Inko-Stoma-Wundexpertin, anschaulich präsentiert. Die verschiedenen Materialien wurden gezeigt und konnten von interessierten Teilnehmern im Detail betrachtet und „gefühlt“ werden.

Für den STOMA-Patienten beginnt die eigentliche Herausforderung mit der Entlassung aus der Klinik und dem sich daran unmittelbar anschließenden eigenverantwortlichen Umgang mit dieser neuen, weithin noch unbekannten und damit sicherlich schwierigen Situation der Eigenversorgung. Um hier Ängste abzubauen und Mut zu geben, hat Marion Kelm, Krankenschwester in der Urologie und Fachkraft für Stomapflege, in sehr anschaulicher Weise das Leben mit einem Stoma aus der Sicht der Urologie den Teilnehmern erläutert.

Durch das sehr gute Zusammenwirken aller Vortragenden konnte ein umfassendes - aus ärztlicher wie pflegerischer Perspektive ebenso, wie aus chirurgischer und urologischer Perspektive – und insbesondere an den Bedürfnissen des Patienten orientiertes Bild zum Leben mit dem STOMA vermittelt werden.

Die Veranstaltung war in unserer Betrachtung ein erfolgreicher Beitrag zur eingehenden Patienten-Information ebenso wie zur Darstellung der Kompetenzen unseres Hauses.



« zurück

Realisierung & Design: Agentur Lorch